Schritt 1: Bestimme deinen Ayurveda-Doshatyp

Wenn du dein kostenloses Dosha-Analyse Ergebnis erhalten hast (hier kannst du es unverbindlich und kostenlos anfordern), bleibt nun die Frage offen, wie du das Ergebnis im Alltag umsetzt.

Bitte beachte, dass dies keine ausführliche Beratung ersetzt, die dich persönlich abholt, die Konsultation detailiert durchführt und dir eine umfassende Begleitung zu sichert, die mit einer genauen Anleitung bei der Integration in deinen Alltag hilft. Doch vielleicht kannst du dir eine solche Beratung gerade nicht leisten oder hast andere Gründe, dann findest du folgend Erklärungen, welche dir ein erstes Grundverständnis vermitteln sollen. Mit desen Hilfe sowie meinen Beiträgen im Menü unter Basiswissen sowie auf meinem Blog, kommst du auch schon etwas weiter. Denke immer daran: Tu immer das best mögliche und etwas ist immer besser als nichts zu tun.

Lass uns damit beginnen, dass ich kurz die wichtigsten Begrifflichkeiten rund um deinen Dosha-Typ erkläre.

Prakruti nennt sich die einzigartige Körperkonstitution, die dir bei deiner Geburt mitgegeben wurde, bleibt ein Leben lang bestehen. Dein Prakruti setzt sich aus den drei Bioenergien, den Doshas, zusammen. Die Verteilung der jeweiligen Doshas Vata, Pitta und Kapha ist bei jedem Menschen einzigartig. Mehr dazu kannst du in diesem Blogbeitrag erfahren: Prakruti: Was ist die (angeborene) Körperkonstitution?

In einem Meer von äußeren Einflüssen – sei es unsere Ernährung, unser Lebensstil oder die Umwelt, die wir bewohnen – kann es jedoch leicht passieren, dass wir aus unserem natürlichen Gleichgewicht geraten. Sprich: dass sich die Doshas verschieben. Wie hohe Temperaturen Pitta stimulieren und kalte Temperaturen Kapha (und Vata) hervorrufen können, so wird Vata angeregt, wenn wir lange angestrengt auf den Bildschirm schauen, wie z.B. beim Arbeiten vor dem PC. Auch unsere Emotionen beeinflussen unsere Doshas: Ärger entflammt das Pitta, Langeweile vermehrt Kapha und Aufregung erhöht Vata. Diese Einflüsse überlagern unser Prakruti mit einer Art zweiten Dosha-Schicht, dem sogenannten Vikruti – einem Zustand, der sich fortwährend ändert.

Das Vikruti (oder auch Virkriti) ist demnach eine Momentaufnahe der drei Doshaenergien in deinem Körpersystem.

Demnnach ist es so, dass die Selbsteinschätzung deines Doshas und die einer Analyse durch einen Ayurveda Practicioner unterschiedlich ausfallen kann. Während ein Practitioner meist dein Prakruti diagnostiziert, und durch die Schicht, wie ich sie nannte, hindurchsehen kann, magst du dich selbst eher anhand deines Vikruti beurteilen.

Es ist jedoch essentiell, zunächst dem Vikruti Aufmerksamkeit zu schenken, weil wir dieses erst in Balance bringen müssen. Gleichzeitig darf dein Prakruti nicht vernachlässigt werden, um nicht in eine neue Imbalance zu geraten. Beides – in der richtigen Reihenfolge und im richtigen Maß – gehört untrennbar zusammen.


Imbalancen ausgleichen – so geht’s:

Die kleinen Imbalancen im Vikruti, die von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag schwingen können, sind oft nur vorübergehend und beeinflussen unser Wohlbefinden minimal. Werden diese Disbalancen jedoch zur Norm, indem wir uns zum Beispiel über Wochen dem Stress und Leistungsdruck aussetzen, können daraus ernsthafte Ungleichgewichte entstehen.

Das Ziel ist daher, das flüchtige Vikruti auszugleichen, welches unablässig variiert. Neben einem tieferen Verständnis für die Doshas ist es unabdingbar, Achtsamkeit und Selbstverantwortung zu entwickeln. Es geht darum, sich aktiv zu balancieren und ein harmonisches Gleichgewicht zu pflegen. Anfänglich kann ein Ayurveda Practitioner wertvolle Unterstützung leisten und dir zeigen, wie du dich selbst regulieren kannst. Mit der Zeit wird es dir immer leichter fallen, die Signale deines Körpers und Geistes zu interpretieren und die Zeichen von Imbalancen frühzeitig zu erkennen. Du wirst lernen, entgegenzuwirken, um deine innere und äußere Harmonie wiederherzustellen.

Bei größeren Ungleichgewichten, die zu einer chronischen Angelegenheit geworden sind, sind weiterführende Maßnahmen erforderlich, um zur ursprünglichen Konstitution zurückzufinden.

Im Hier und Jetzt geht es darum, das momentane Vikruti zu reduzieren und die Balance zu bewahren. Daher ist es entscheidend, die aktuellen Jahreszeiten, die vorherrschenden Temperaturen, deine Lebenssituation und die Herausforderungen, denen du dich stellst, zu betrachten. Auch dein Alter spielt eine wichtige Rolle, da die verschiedenen Lebensphasen von den Doshas geprägt sind. Stets gilt es zu ergründen, was gerade in deinem Körper vor sich geht.

Die Frage lautet nun:

Wie steht es um deine Prakruti, deine grundlegende Konstitution, und inwieweit weicht dein Vikruti davon ab?

Lebe gemäß deinem Prakruti – das ist die Grundregel. Weitere Informationen dazu findest du in separaten Seitenbeiträgen im Menü unter „Basiswissen“ findest du mehr zu den einzelnen Dosha-Typen und Mischtypen. Allerdings, abhängig von deinem aktuellen Vikruti, sollte zuerst das Hier und Jetzt ins Gleichgewicht gebracht werden, ohne dabei dein Prakruti aus den Augen zu verlieren.

Nehmen wir ein einfaches und bildhaftes Beispiel: Verbringst du den gesamten Tag vor dem Bildschirm und erlebst darüber hinaus Stress, steigt dein Vata rapide an. Um das Vata zu balancieren, bedarf es einer warmen, feuchten und nährenden Speise und direkt beruhigenden Aktivitäten für deinen Geist und deine Nerven, wie Yin Yoga, Meditation, ein entspannendes Bad bei Kerzenschein und igitale Geräte zwei Stunden vor dem Schlafengehen zu meiden. Den Tag solltest du idealerweise um 22 Uhr beenden. (Im Sommer ist 23 Uhr die perfekte Zeit, allein schon, weil du durch die Sonne mehr Energie hast und die Sommerzeit mit eine Rolle spielt.)

Ein zweites Beispiel: Fühlst du dich hingegen träge und von Melancholie erfasst, dominiert wohl ein Kapha-Ungleichgewicht. Leichtigkeit und Frohsinn können hier durch leichte, belebende Speisen und das Meiden schwerer, süßer und nasser Nahrung wie Pasta und Süßigkeiten wiederhergestellt werden. Variiere deine Routinen, suche die Gesellschaft von heiteren Vata-Freunden und integriere belebende Aktivitäten in deinen Alltag.

Hast du verstanden, worum es geht?

Fazit: Die Dosha-Analyse alleine reicht nicht

Das Ziel ist stets, deine Grundkonstitution, dein Prakruti, sowie ein Bewusstsein frü dein Vikruti zu entwickeln. Das führt zu einem tiefen Verständnis für dein eigenes Wohlbefinden  – um zu erkennen, wann du aus dem Gleichgewicht gerätst und wie du dich wieder ins Lot bringst.

Ernährung, Lifestyle und Arbeit sind nur einige der Lebensbereiche, die dein Vikruti beeinflussen können. Und die Häufigkeit, mit der du diesen Einflüssen ausgesetzt bist, ist ebenso bedeutsam: Einmalige Vorfälle sind leicht zu regulieren, aber konstante, tägliche Einflüsse erfordern gezielte Gegenmaßnahmen.

Chronische Imbalancen können langfristig dein Wohlbefinden beeinträchtigen und die Gesundheit belasten bis hin zu Krankheiten, die dadurch hervorgerufen werden. Doch durch bewusste Lebensführung hast du die Möglichkeit, aktiv einzugreifen und deine Vitalität und Lebensfreude zu fördern – ein Leben lang.

Deshalb achte darauf, in Balance zu bleiben und mach die Ayurveda-Empfehlung, Ungleichgewicht immer so schnell wie möglich und direkt auszugleichen. Damit tust du mehr für dich, als du vielleicht glauben magst. Sprich: Wenn du Hitze ausgesetzt bist, trinke Kokosnusswasser in Zimmertemperatur, das eine kühlende Eigenschaft hat. Wenn du Alkohol trinkst, trinke kühles Wasser dazu und entgifte am nächsten Tag. Wenn du lange vor dem Bildschirm gesessen hast, mach danach einen Spaziergang im Grünen und blick in die Ferne. Wenn du sehr schraf isst, ist Amla eines der besten ayurvedischen Mittel gegen überschüssige Säure. Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt und ihre kühlenden Eigenschaften können helfen, die Magenschleimhaut zu beruhigen und Sodbrennen zu lindern.

Du wirst lernen, deinen persönlichen Ausgleich zu finden und flexiblel auf Einflüsse im Leben reagieren können. Das ist ein sehr erhebendes Gefühl und eine Fähigkeit, die über unser Wohlergehen efür ein Leben lang bestimmt.

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Du willst mehr über die Doshas erfahren? Dann kannst du hier weiterlesen. In diesem Beitrag findest du auch die Verlinkungen zu den verschiedenen Doshtypen mit grundlegende Charakteristiken und Empfehlungen zum Vata-Typ, Pitta-Typ, Kapha-Typ sowie zu den Mischtypen.

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