Die Kunst, nach der individuellen Konstitution zu leben

Ayurveda, die über 5.000 Jahre alte indische Heilkunst, erfreut sich auch im Westen zunehmender Beliebtheit. Im Kern des Ayurveda ist die Überzeugung an milliardenfach durch Erfahrung bewiesen, dass Gesundheit und Wohlbefinden von einem harmonischen Gleichgewicht in unserem Körper abhängen. Ein Schlüsselkonzept hierbei ist die Lehre der Doshas – der drei Grundenergien (oder auch biologischen Energien) Vata, Pitta und Kapha, die unsere körperliche und geistige Konstitution bestimmen.

Mit dem Wissen um die eigene genetische Körperkonstitution sind wir erst in der Lage, unsere Ernährung und Lebensführung optimal anpassen, sodass wir unsere Gesundheit und Vitalität fördern sowie unser körperliches und geistiges Potenzial voll zu entfalten.

Die Schwierigkeit liegt jedoch nicht nur in der Unkenntnis, sondern in der praktischen Anwendung im Leben. Nicht umsonst heißt es:

„Das Wissen um die die eigene Konstitution ist keine Kunst. Die Kunst ist, danach zu leben.“


Was ist die Körperkonstitution?

Im Ayurveda wird die individuelle Konstitution eines Menschen als seine „Prakriti“ oder auch „Prakruti“ bezeichnet. Diese einzigartige Kombination der drei Doshas bestimmt unsere körperlichen Eigenschaften, Emotionen, Vorlieben und Abneigungen. Sie ist wie ein biologischer Bauplan, der unsere Anatomie und Physiologie bestimmt. 

Unsere jeweilige Konstitution beeinflusst außerdem, wie wir auf physische und emotionale Reize reagieren, Nahrung und Informationen verdauen und wie anfällig wir für bestimmte Entgleisungen, sprich Krankheitsvorstufen und Krankheiten sind.

Etwa 85% der Konstitionsanteile sind genetisch durch Vererbung bestimmt. Die restlichen 15% wird über die Lebensführung und den physischen und emotionalen Zustand der Mutter in der Schwangerschaft beeinflusst. Nach der Geburt können wir unsere Grundkonstitution nicht mehr beeinflussen.

Welche Konstitutionstypen gibt es?

Ich beziehe mich bei der Feststellung der Konstitution meiner Klienten das 7-Dosha-Typ-System. Dazu gehören drei singuläre Typen, bei welchen entweder Vata, Pitta oder Kapha klar dominiert, drei duale Mischformen Vata-Ptta, Pitta-Kapha und Vata-Kapha sowie zuletzt den seltensten Tridosha-Typ. Bei diesen sind alle drei Doshas in einem ausgeglichenen Verhältnis vertreten.

Wichtig zu wissen ist: Es gibt keine bessere oder schlechtere Konstitution. Jede ist für sich einzigartig und bringt ihre Vorteile wie auch Nachteile mit sich.

ACHTUNG:

Wer sich bereits mit seinem Prakriti, seiner Grundkonstitution, auseinandergesetzt hat, wird vielleicht zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sein bzw. erhalten hat.

Der Grund hierfür liegt schlichtweg darin, dass die Feststellung nicht mit ein paar klassischen Fragen getan ist. Deshalb sind Online-Typenbestimmungen oder Tests aus Zeitschriften oft wenig zielführend. Oft hat sich die Anatomie und Physiologie durch die Lebensführung, Medikamente oder chronische Beschwerden verändert, sodass der natürliche, gesunde Zustand nicht mehr sichtbar ist. Daraus entstehen falsche Angaben und damit falsche Ergebnisse.

Hinzu kommt, dass wir immer erst die Imbalancen, also das Ungleichgewicht der Doshas ausgleichen müssen. Deshalb ist es ohne ein tieferes Verständnis meist schwierig, ohne dieses Wissen sich selbst zu regulieren.

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Du willst mehr über die Doshas erfahren? Dann kannst du hier weiterlesen. In diesem Beitrag findest du auch die Verlinkungen zu den verschiedenen Doshtypen mit grundlegende Charakteristiken und Empfehlungen zum Vata-Typ, Pitta-Typ, Kapha-Typ sowie zu den Mischtypen.

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